Das Bildungsstreik-Bündnis in Ludwigsburg rief heute zu einer Kundgebung auf dem Ludwigsburger Marktplatz auf. Etwa 50 Menschen folgten dem Aufruf. Zuvor versammelten sich etwa 150 Menschen in Stuttgart auf der Demonstration. Die Schüler_innen, Studierenden und ein Vertreter der GEW machten ihre Forderungen auf einem Sockel auf dem Ludwigsburger Marktplatz publik. Ein Vertreter des Bündnisses forderte eine Sanierung der maroden Schulgäbaude, mehr individuelle Betreuung für die Lernenden, eine Ausweitung der Mitbestimmung für Schüler_innen und kritisierte lautstark den autoritären Charakter der Lehre an Schulen. Der Vertreter der GEW sprach sich für eine bessere Besoldung der Lehrkräfte ein und kritisierte die Arbeitgeber für die Renten- und Budgetkürzungen für die Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg. Zudem stellte er fest, dass die Vorgaben der grün-roten Regierung nicht genügen würden und die Veränderung weitreicher sein müssten und die Inklusion von Menschen mit Behinderung an den Schulen kaum Fortschritte mache. Die Veranstalter riefen die Menschen zu einer Abendveranstaltung an der PH Ludwigsburg auf, wo heute noch eine Diskussion zum Thema “Bildung im Kapitalismus” stattfindet. Außerdem steigt ab 21 Uhr eine Bildungsstreik-Aftershow-Party im Keller des PH Towers.
Ein Aktivist der Jugendoffensive gegen Stuttgart 21 rief die Versammelten dazu auf, sie an Schulen und Hochschulen besser zu organisieren, um dem Kampf für eine bessere Bildung stärker zu machen. Am Ende der Kundgebung wurden die Forderungen in Form des öffentlichen Mikrophons, wie es bei der Occupy-Bewegung gehandhabt wird, vorgelesen.


Zahlreiche Gruppen rufen am 27. Januar zu einer Demonstration für freie Bildung in Ludwigsburg auf. Die Aktion findet im Rahmen der 